Trio Trio Trioplan…

Es wird ja oft sehr kontrovers diskutiert, über das Vorhandensein und die Erkennbarkeit von spezifischen Bildwirkungen wie dem Bokeh.

Bei dem Trioplan gibt es diese Diskussion allerdings kaum. Das berühmte Seifenblasen-Bokeh ist doch unbestritten.
Aber war das schon alles oder kann es vielleicht doch mehr?

Diese Fragen stellt man sich in der Theorie, bevor man sich ein solches Objektiv zulegt. Und natürlich dann auch in der Praxis, schließlich sollte es ja das Geld auch wert sein.

Mein Trioplan ist eines aus der neuen Serie von Meyer Optik Görlitz und eines der letzten Fremdobjektive, das auch noch mit dem Pentax K-Bajonett auf den Markt gekommen ist.

Ehrlicherweise war ich natürlich besonders an den Seifenblasen interessiert, an dem Experimentieren mit ungewöhnlichen Konstellationen zwischen Motiv und Hintergrund und der der Positionierung des Lichtes.
Und es macht Spaß…
Aus der Seifenblasen Rubrik ist aber das folgende Bild für mich das Beste…
Allerdings steht ja noch die Frage im Raum, kann das Trioplan doch noch mehr bzw. mit anderen Looks punkten?

Selbstverständlich kann man das Trioplan auch zum „normalen“ Fotografieren nutzen – es bleibt eben die Frage, erkennt man dann ein andere Handschrift dieses Objektives oder bekommen wir den üblichen cleanen und scharfen Bildeindruck der hoch industrialisierten Objektive der heutigen Zeit?

Lassen wir 2 Bilder dazu sprechen…
Beide Bilder zeigen eindrucksvoll, wie besonders dieses Objektiv sein kann. Es sind keine ungewöhnlichen Perspektiven und es ist keine Bearbeitung dahinter, die diese doch so spezielle weiche und verträumte Bildwirkung erzeugt.

Also klare Empfehlung, falls jemand ein besonderes und doch bezahlbares Objektiv mit Freude am Experimentieren zusammenbringen möchte.